Tiere spielen in der Kriminologie eine zunehmend sichtbare Rolle – nicht nur als Forschungsgegenstand (etwa im Kontext von Umwelt- und Tierschutzkriminalität), sondern auch als soziale Akteure in institutionellen Zusammenhängen. In Gefängnissen, Gerichten, Beratungsstellen oder der aufsuchenden Forschung können Tiere zur Deeskalation beitragen, Vertrauen fördern und kommunikative Barrieren senken. Sie wirken oft als „soziale Brücken“, die Interaktionen erleichtern und Situationen emotional strukturieren, ohne selbst Teil formaler Hierarchien zu sein. Gerade in sensiblen Kontexten, in denen es um Macht, Kontrolle und Verletzlichkeit geht, können Tiere damit einen unterschätzten Beitrag zur sozialen Dynamik leisten.
Als Good-Vibes-Managerin ist Betty Teil genau dieses institutionellen Alltags. Ihre Anwesenheit erinnert uns daran, dass selbst konzentrierte kriminologische Arbeit in sozialen Situationen stattfindet – und diese dürfen auch einfach gute Stimmung haben.